Über uns
Nicht Meldung, sondern Meinung. Nicht Tempo, sondern Tiefgang. Nicht monomedial, sondern multimedial: Das ist der Anspruch von DEBATARE.
Der kultivierte Streit, die Debatte, ist das Fundament unserer Demokratie. Im Internet werden viele Meinungen ausgetauscht, wirkliche Debatten finden aber nur selten statt. Mit DEBATARE soll sich das ändern.
Das Onlineportal Debatare bringt die Debattenform ins Internet und bietet darüber hinaus eine neue, junge Politikberichterstattung. Dabei muss jede Seite klar Position beziehen und argumentieren: Pro oder contra, für oder gegen ein Thema. Jede Debatte endet mit einem klaren Ergebnis. Nutzer können selbst Debattenbeiträge verfassen und stimmen am Ende ab, welche Seite überzeugender ist. Im englischsprachigen Internet sind Onlinedebatten ein fester Bestandteil der Verlagsangebote. Auch in Deutschland wird es Zeit, diese Lücke zu schließen! Lesen Sie hier mehr über den Ablauf der Debatten.
Debatare ist kein weiteres Nachrichtenportal, sondern es nimmt sich Zeit für die Hintergründe. Nicht Tempo, sondern Tiefgang, so das Motto. In gut recherchierten Artikeln erklärt die Redaktion Zusammenhänge, mit starken Argumenten nehmen die Autoren Stellung.
Nicht monomedial, sondern multimedial
Die Politikberichterstattung im Netz nutzt die Möglichkeiten des Onlinemediums bislang kaum. Wir bringen Multimedialität in das Politikressort. Mit Grafiken, Onlinereportagen und interaktiv aufbereiteten Daten. So bieten wir einen neuen Zugang zu Themen.
Außerdem nutzen wir konsequent die Möglichkeiten von Smartphones und Tablet-Geräten, indem wir die Inhalte für diese Kanäle speziell aufbereiten.
Wie funktioniert eine Debatte ?
Im Unterschied zu einer Diskussion oder einem Diskurs unterliegt eine Debatte formalen Regeln: Dauer, länge der Beiträge und der Ablauf sind festgelegt. Eine Debatte ist ein argumentativer Wettstreit. Bei dieser rhetorischen Auseinandersetzung gibt es zwei Fraktionen, die Pro- und die Contra-Seite, die sich zur Klärung einer strittigen Frage gegenüber stehen. Mehr zum Debattieren…
Historische Tradition
Der kultivierte Streit ist ein zentraler und notwendiger Bestandteil des menschlichen, gesellschaftlichen Lebens. Ohne kritisches Hinterfragen von bestehenden Positionen und den fortwährenden Zwang zur besseren Begründung von Standpunkten und Handlungen fehlen wichtige Motoren für gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und wissenschaftlichen Fortschritt. Der griechische Philosoph Heraklit brachte es auf den Punkt: „Der Streit ist der Vater aller Dinge!”
Wer steht dahinter? Debatare wird von einem Team junger Freier Journalisten betreut. Regelmäßig wechselnde Gastautoren steuern Inhalte bei. Die junge Perspektive bringt frische Ideen und neue Ansätze in die Berichterstattung über Politik. Komm in unser Team! Initiator ist der Journalist Gregor Landwehr. Er studierte in Tübingen Rhetorik, während dieser Zeit war er im Vorstand von Streitkultur, Deutschlands ältestem Debattierlcub. So lernte er die Offene Parlamentarische Debatte kennen. Um diese Debattenkultur in das Internet zu bringen gründete er Debatare.
Die Debatte stammt aus der Antike und wurde dort bereits als “Königsdisziplin der Rhetorik” bezeichnet. Im deutschen Sprachraum wird sie erst seit 20 Jahren wieder praktiziert. Maßgeblich daran beteiligt waren studentische Debattierclubs, der erste entstand 1991 in Tübingen. Mittlerweile gibt es über 60 Debattierclubs an Hochschulen, die tausende Studenten in der Redekunst und Argumentationsfähigkeit schulen. Zudem gibt es an vielen Schulen das Projekt „Jugend debattiert” bei dem Schüler das Debattieren in Rhetorik-AGs üben. Auch Rededuelle vor wichtigen Wahlen gibt es mittlerweile in Deutschland. Debatten, so Walter Jens, sind echte Arbeit an der Demokratie. Allerdings sind echte Debatten im Internet kaum zu finden.

