• Thema Elena
Ohne elektronische Signatur und Lesegeräte kommt man bei Elena nicht weiter.

Steht der Elektronische Endgeltnachweis vor dem aus?

Eigentlich sollte mit dem elektronischen Entgeltnachweis (Elena) vieles einfacher werden: Weniger bürokratischer Aufwand, weniger Kosten. Doch nachdem zunächst datenschutzrechtliche Fragen die Einführung verzögerten sind es jetzt die steigenden Kosten, die Elena stoppen könnten. Die Kommunen im Land schlagen Alarm und der Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) hat jetzt vorgeschlagen, das Verfahren für unbestimmte Zeit auszusetzen. In einem Brief an den Wirtschaftsminister (der uns vorliegt) haben die Kommunalen Spitzenverbände Bedenken zur praktischen Umsetzung von Elena geäußert, ohne jedoch das Ziel von Elena in Frage zu stellen. Bereits seit Beginn dieses Jahren müssen alle Arbeitgeber die Daten ihrer Angestellten, dazu gehören Angaben zu Einkommen, Arbeitsstunden, Krankheitstagen und Urlaubstagen, zur Speicherung an eine zentrale Stelle der Deutschen Rentenversicherung senden. Ab dem Jahr 2012 können diese Daten dann nach der Vorlage einer Chipkarte, auf der eine elektronische Signatur gespeichert ist, von den Ämtern abgerufen werden. Der Elektronische Endgeltnachweis wird etwa bei den Anträgen von Arbeitslosengeld [...]

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Foto: Jennifer Serabian, jugendfotos.de

Landkreise für Elektronischen Endgeltnachweis

Nach Ansicht des Deutschen Landkreistages (DLT) ist der elektronischen Entgeltnachweis (Elena) ein gutes Instrument, um in Sachen Verwaltung 2.0 „einen entscheidenden Schritt voran zu kommen“, so ein Sprecher des Verbandes. Für den Präsidenten des DLT, Hans Jörg Duppré, kann Elena zu einem gelungenen Beispiel für die ebenenübergreifende technische Zusammenarbeit verschiedener Behörden werden.

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