Wahlanalyse im Dezember

Als Reaktion auf das schlechte Wahlergebnis ( 10 Prozentpunkte schlechter als erwartet) erhöht die CDU Jugendorganisation, die Junge Union, den Druck auf die Mutterpartei. Schon auf dem Deutschlandtag im Oktober in Augsburg wurde die Debatte angestoßen.

Angela Merkel hat die Diskussion über die Ursachen für das schlechte Abschneiden auf den 5. Dezember vertagt. Auch die parteieigene Konrad-Adenauer-Stiftung hatte in einer Publikation Mängel in der Wahlkampfführung kritisiert. Nach großem Medienecho auf den Artikel hat die Stiftung sich noch nicht in der Sache geäußert.

Hinter den Kulissen wächst der Unmut über die Verhandlungsergebnisse. Ein Parteimitglied macht seinem Unmut über die wenigen Kabinettsposten Luft: “Merkel und Kauder haben jetzt die Posten, die sie wollten. Dann müssen Sie auch die Diskussion zulassen.”

Über den Autor

Gregor Landwehr Jahrgang 1983, ist gelernter Bankkaufmann und studierte anschließend Rhetorik, Kunstgeschichte, Politik und Philosophie in Tübingen. Seit 2005 arbeitet er als freier Journalist. Er hospitierte beim Staatsanzeiger in Stuttgart, der Nachrichtenagentur DDP in Berlin und Potsdam, beim NDR in Osnabrück und im ZDF Hauptstadtstudio.

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