Wenn die Digitalisierung auf Skandalisierung trifft, dann kommt wohl das heraus, was die beide Tübinger Medienwissenschaftler so nennen, wie auch ihr Buch heißt: „Der entfesselte Skandal.“ Denn im digitalen Zeitalter, so ihre zentrale These, gibt es keine Kontrolle mehr, jeder kann Opfer eines Skandals werden.Digitale Informationen schlummern, wie eine Art „Zombi-Information“ so lange, bis sie zum Leben erweckt werden.

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