Immer genau bescheid zu wissen, was über die eigene Person, eine Marke oder eine Firma im Internet geschrieben und gesagt wird, das wird immer wichtiger. Beispiele, bei denen das Image einer Marke von Internetnutzer in kürzester Zeit zu Grunde gerichtet wurde, haben dafür gesorgt, dass auch in Konzernzentralen das Thema „Web-Monitoring“ stärker in das Blickfeld gerückt ist. Und seit dem Barack Obama mit seiner Wahlkampagne dafür gesorgt hat, dass auch in Deutschland alle „Internetwahlkamp“ machen wollen, ist das Thema auch in den Parteizentralen präsent.

Die Frage die sich vielen stellt ist jedoch: Was ist Web-Monitoring eigentlich? Und wie betreibt man es? Für alle die vor solchen Fragestellungen stehen lohnt ein Blick in das von Patrick Brauckmann herausgegebene Buch. In vier Teilen werden hier die Aufgaben von Web-Monitoring erklärt, verschiedene Methoden erläutert und Analysemethoden von Daten vorgestellt sowie Beispiele aus der Praxis vorgestellt. Die Beiträge stammen von ganz unterschiedlichen Autoren, viele Stammen aus der Praxis und haben bereits eigene Erfahrungen mit dem Thema Web-Monitoring gemacht, andere stammen von Wissenschaftlern. Entsprechend unterschiedlich in Umfang und Stiel fallen die einzelnen Kapitel aus. Von den Grundlagen über die Möglichkeiten bis zur Auswahl eines passenden Dienstleister wird das Thema an Beispielen aus Wirtschaft und Politik betrachtet. Damit ist es das bislang umfassendste Werk zum dem Themenkomplex und hat damit gute Chancen zu einem Standartwerk zu werden. Wer sich professionell mit Web-Monitoring beschäftigt kommt an der Lektüre sicher nicht vorbei.

Das Buch ist im UVK-Verlag erschienen und kostet 39,90 Euro. Außerdem ist es bei Paper-C abrufbar.

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