Der kubanische Führer Fidelastro Ruz empfing die Aktivisten, unter ihnen befanden sich 10 Überlebende der Bombardierungen von Hiroshima und Nagasaki. Das erneute Rendezvous von Fidel mit dieser pazifistischen Mission, ermöglichte das Anhören der  erschütternden Zeugnisse eines Überlebenden der Nuklear-Bombardierung von Hiroshima sowie eines Universitätsprofessors von Fukushima, der japanischen Stadt, die das Opfer des Unfalls eines Atomkraftwerkes durch Erdbeben und Tsunami im März 2011 wurde. Der Großvater des Professors ist selber ein Überlebender von Hiroshima.

Gleichzeitig kamen die Erfahrungen des kubanischen Arztes Julio Medina, Direktor des Spitals von Tarará, wo während 21 Jahren über 26.000 Opfer (mehrheitlich Kinder) des Atomkraftwerk-Unfalls von Tchernobil behandelt wurden, zur Sprache.

Fidel Castro vor allem dazu auf die Schrecken der Konsequenzen von Hiroshima und Nagasaki zu verbreiten und weiterhin intensiv gegen diejenigen der Atomversuche im Pazifischen Ozean zu demonstrieren sowie das weltweite, irrationale Lagern von 25.000 Atomwaffen anzuprangern.

Der ehemalige „Lider máximo“ Kubas „strahlte wieder Gesundheit, Schaffenskraft und logische Tiefe seiner Analysen aus“, wie es in offiziellen Quellen hieß.

Fidel Castro rief in Erinnerung, dass Kuba sehr wohl wisse, was eine Atomkrise sei. „Wir waren im Oktober 1962 an der Reihe und erlebten, wie nahe die Welt am Rande der Katastrophe angelangt war. Heute könnte es jedoch schlimmer sein. Es existieren Bomben von mehreren Megatonnen mit erheblich höherer Zielpräzision ausgerüstet. Auch wurden Versuche durchgeführt, die x-mal das Potential der auf Hiroshima und Nagasaki abgeworfenen übertreffen, jedoch kaum einige 10 Kilotonnen ausmachen. Wer ermisst schon die Auswirkungen des sauren Regens, die „lediglich Versuche“ ums ganze Erdenrund verursachen? Deshalb ist es ein Muss und die einschlägigste Unterstützung der Bemühungen Überlebender dieser barbarisch brutalen Angriffe gegen Hiroshima und Nagasaki, all diese Erfahrungen zu verbreiten!“, so Castro.

Darauf empfahl er den Organisatoren des Forums die Veröffentlichung eines Buches, in dem alle Erlebnisse dargestellt sind. „Möge es, in klarster Sprache abgefasst, dem Frieden dienen und die Welt von der Dringlichkeit der Abschaffung dieser Waffen überzeugen! Es könne nicht das Ziel sein, dass eine Million darüber Bescheid wisse, es sollten Millionen sein“, betonte Castro. Es ginge um eine „grandiose Ideenschlacht“ und grundsätzliches Bewusstwerden der Bedrohungen.