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Wer schaut sich freiwillig Videos von Parteiveranstaltungen oder Statements von Politikern an? Außer den eigenen Anhängern wohl niemand. Satiresendungen oder lustige Ausrutscher von Politikern sind da schon beliebter.

Der „VideoWahlCheck“ zeigt gut die Grenzen auf, die Youtube hat. Die Idee, mittels sieben Fragen zu einer Wahlentscheidung zu kommen, geht nicht wirklich auf. Das räumt auch der Macher Andreas Graap ein: „Es war gar nicht so leicht die Fragen auszuwählen, weil die Ziele der Parteien sich zum Teil kaum noch unterscheiden oder sie zu einigen Themen erst gar keine Stellung beziehen.“

Man braucht schon viel Geduld, um sich die Videos anzuschauen, und eine ausführliche Auseinandersetzung mit den jeweiligen Wahlprogrammen findet eh nicht statt. Der einzige Vorteil könnte sein, dass es sich um ein Video handelt? Doch wie attraktiv ist ein Video mit einem Sprecher, der hintereinander sieben Fragen stellt? Das kann jeder beim anschauen selbst beantworten…