„Strategische Institutionalisierung durch Medienorganisationen. Der Fall des Leistungsschutzrechtes“ (Herbert von Halem Verlag, 19 Euro) lautet der Titel des Buches von Christopher Buschow. Darin geht er aus einer interdisziplinären Perspektive der Frage nach, wie Medienorganisationen eine Veränderung ihrer gesellschaftlichen Umwelt anstreben und welche Strategien sie nutzen, um bestehende Wertschöpfungsstrukturen abzusichern und neue zu schaffen.

Nach einem umfassenden theoretischen Teil folgt ein empirischer Abschnitt, der vor allem aus Quellenarbeit und Experteninterviews besteht. Anhand dieser Ergebnisse werden die verschiedenen Strategien der Verlage rekonstruiert.

Ähnlich sperrig wie schon der Titel daherkommt ist auch das gesamte Buch. Dafür liefert es eine fundierte wissenschaftliche Analyse des aktuellen Themas und dürfte insbesondere für Wissenschaftler und Studierende interessant sein, welche die nicht-marktlichen Strategien von Medienorganisationen nachvollziehen wollen.