Dialog über die Menschenrechte zwischen Kuba und der EU

Am 6. Juni fand in Havanna der zweite Teil des Dialogs zwischen der EU und Kuba über die Menschenrechte statt, als Fortsetzung des ersten Treffens im Juni 2015 in Brüssel gemäss dem Site von CUBAMINREX (Aussenministerium KUBA).

Stavros Lambinidis, Sonderbeauftragter der  EU für Menschenrechte und der Botschafter Pedro Nuñez Mosquera, Generaldirektor der multilateralen Angelegenheiten des internationalen Rechts der Auslandbeziehungen Kubas, leiteten ihre Delegationen durch den respektvollen, aufbauenden Gedankenaustausch.

Menschenrechte im Mittelpunkt

Beim Zusammensein wurden besondere Fragen über die Menschenrechte, politischer und ziviler, wie etwa wirtschaftlicher und kultureller Art erörtert. Beide Delegationen beteiligten sich am Dialog, der vom Interesse an Gelegenheiten zum Meinungsaustausch geprägt war, sodass die Erkenntnis der Realitäten gegenseitig erweitert würden und Möglichkeiten zur bilateralen Zusammenarbeit und multilateralen Projekten ausgelotet werden könnten, sowie Schwerpunkte zu Themen des gemeinsamen Interesses gefunden würden.

Obwohl wesentliche Verschiedenheiten der Ansichten auftauchten und sich auseinander laufende Standpunkte zu den debattierten Fragen ergaben, herrschte die respektvolle gegenseitige Haltung an. Auch der gute Wille, sämtliche Themen mit Höflichkeit und souveräner Gleichberechtigung zu erörtern, ohne jegliche Einmischung in innere Angelegenheiten der Gesprächspartner, trotz Charakterunterschieden, kennzeichnete die Atmosphäre der Begegnung.

Von kubanischer Seite wurde erneut der Wunsch  beteuert, dass dieser Dialog zu einer wirksamen, aufbauenden und ohne jegliche Diskriminierung in den Themenbehandlungen der Menschenrechte beitrage und Fortschritte in der Entwicklung besserer Beziehungen zur E.U. resultierten.

Wir möchten unserer Leserschaft gegenüber betonen, dass sich Kuba, gemäss unserem Kommentator, stets zugunsten der Menschenrechte in den unterschiedlichsten Organisationen und Foren weltweit ausdrückt und dass es sich bei den kleinen Dissidentengruppen, welche offen und verlogen verlauten lassen, Kuba missachte die Menschenrechte  lediglich um kapitalistisch beeinflusste Agenten aus nordamerikanischen Interessenkreisen oder aus Miami handelt. Um Leute also, welche Kuba nach dem Sieg der Revolution verliessen, da sie sich bereits durch Missbräuche und bekannte kriminelle Aktionen gegen unser Land schuldig gemacht hatten.